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Bitburger-City-Nacht Rhede: immer freitags nach der Tour – 29.
Alessandro Petacchi: Großartiges Rennen
mit stimmungsvollen Fans bis in die Nacht
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Siegerehrung der Bitburger Classics: Alessandro Petacchi (Mitte im Grünen Trikot) auf dem Podium mit André Greipel (links) und seinem Teamkollegen Tony Martin. Stimmung machte auch Didi Senft, der „Tour-Teufel“.
Foto: andresen-presseservice
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Alessandro Petacchi (36) vom Team Lampre hat in der Nacht zum Samstag die 19. City-Nacht in Rhede gewonnen – fast wie erwartet. Nicht erwartet war sein knapper Vorsprung bei den Bitburger Classics von knapp einer Reifenlänge vor dem HTC-Columbia-Fahrer André Greipel, der übrigens noch nicht verraten wollte, zu welchem neuem Team er gehen will: „Am 1. Januar wissen wir mehr.“

Vor Tausenden begeisterter Radfans setzte sich der schnelle Mann Petacchi im Grünen Trikot des Sprintbesten der Tour de France im Sprint einer Gruppe ganz knapp durch, zu der in der letzten Runde auch der Dritte und Vorjahressieger Tony Martin gehörte und Danilo Hondo. Er hatte für Petacchi – wie bei der Tour – den Anfahrer gespielt.

Bei besten Witterungsbedingungen und anfangs gut 20 Grad hatten nach Schätzungen des Veranstalters zwischen 15.000 und 20.000 Zuschauer den Weg nach Rhede gefunden.

Immer wieder hatte es wechselnde Führungen gegeben – und die Profis waren schlau genug, keinen Ausreißversuch auf dem engen, 1400 Meter langen Kurs in der Rheder Innenstadt vorzunehmen. Anfangs führten Marcel Sieberg, der in Bocholt heimisch geworden ist, und Alessandro Petacchi, der schon mal eine Duftmarke abgegeben hatte. Doch die 70 Runden oder 98 Kilometer waren bei hohem Tempo auch für die Tour-de-France-Fahrer kein Honigschlecken. Mehr als zwei Stunden voll Speed fahren zu nächtlicher Stunde mit wechselnden Lichtverhältnissen – das Typische der Rheder City-Nächte schlaucht. Erst um 0.40 Uhr war Zieleinlauf, und die Fans jubelten den Radprofis in bierseliger Stimmung zu.

Vor allem die letzten Runden hatten es in sich. Tony Martin machte mit seinem starken HTC-Columbia-Team mit André Greipel, Patrick Gretsch und Marcel Sieberg mächtig Druck. Doch Danilo Hondo, der spätere Leaders-Preisgewinner, zog noch einmal davon und befolgte schließlich quasi die „Stallorder“ seines Lampre-Teamkollegen: Der deutsche Meister von 2002 zog Alessandro Petacchi an, und im Sprint einer superstarken Gruppe setzte sich der Italiener mit halber Radlänger auf der Zielgerade an der Bahnhofstraße gegen die Columbia-Übermacht mit Greipel, Martin und Gretsch durch. Zeitgleich kamen 17 Fahrer ins Ziel, darunter auch der Bocholter Boris Fastring vom Team Roseversand Bocholt, der Sechster wurde und wieder ein großes Rennen fuhr.

„Zwei Stunden Höchstleistung – tolles Radrennen“

Uwe Hengstermann, Vorsitzender des veranstaltenden RV Central Rhede, war in der Nacht zum Samstag „sehr zufrieden: Einen Zielsprint bei der City-Nacht hatten wir jahrelang nicht. Früher ist Erik Zabel allen davon gefahren, später Armstrong, Basso, Winokurow oder Klöden. Hier ist mehr als zwei Stunden lang richtig gut und stark gefahren worden. Das war Höchstleistung und eine tolle Aktion für die Fans, einfach vom Feinsten.“

Das sahen auch die Profis so. Tony Martin: „Wenn ich darf, komme ich nächstes Jahr wieder.“ André Greipel: „Wenn man gegen den Träger des Grünen Trikots in Rhede Zweiter wird und das ist eine Sache von Zentimetern, dann ist der zweite Platz absolut keine Schande.“ Und Sieger Alessandro Petacchi hatte sich schon zuvor bei der „Familie Hengstermann für solch eine schöne Veranstaltung und viel Engagement für den Radsport bedankt. Mein Dank gilt meinem Teamkameraden Danilo Hondo, der mich zur Spitze gefahren hat. Das war ein großartiges Rennen mit stimmungsvollen Fans bis tief in die Nacht hinein.“ Danilo Hondo hatte überhaupt erst dafür gesorgt, dass der Petacchi nach Rhede gekommen war, wo die beiden in der Sparkasse Westmünsterland zuvor auch eine Autogrammstunde gegeben hatten: „Alessandro sollte in Holland fahren. Da habe ich ihm von dieser wunderbaren Veranstaltung in Rhede erzählt, und er war sofort Feuer und Flamme.“


Das Rennen der Männer-C-Klasse hatte am frühen Abend Franz Labbé vom Radsportteam Essen gewonnen. Er hatte nach 42 Kilometern 27 Sekunden Vorsprung (1:07:20) vor dem Zweiten Martin Brechmann (RSV Unna) und dem Dritten Daniel Knyss (RC Staubwolke Quadrath).

Den „Kampf der Giganten“ über 21 Kilometer mit Teams von drei Sponsoren hatte im Punktefahren das Team der Sparkasse Westmünsterland gewonnen. Zweite wurden knapp geschlagen die Fahrer vom Autohaus Ebber, Bocholt/Borken, vor der Mannschaft des real,–SB-Warenhauses Rhede.

Das spektakuläre Dernyrennen mit Motorradbegleitung gewann ein alter Bekannter: Danilo Hondo setzte sich nach 28 Kilometern durch und siegte vor André Greipel und Bahn-Ex-Europameister Alexander Aeschbach aus der Schweiz.


Redaktion: © andresen-presseservice, Horst Andresen
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„Bitte ein Bit!“: Greipel, Petacchi und Martin (von links) stoßen nach 98 Kilometern mit einem kühlen Bitburger an!

Foto: andresen-presseservice
Zum Anbeißen – die City-Nacht-Torte von Konditor Ralf Schnelting. Alessandro Petacchi gebührt das erste Stück!

Foto: Karl Franke
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